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Politische Entwicklungen im Mittelalter

Die Grenzen 800-1100

Im Jahre 811 trafen sich fränkische und dänische Führer an der Eider, um Frie den zwi schen dem Kaiser und dem dänischen König zu schließen. Die Aus deh nung des dänischen Reiches zu diesem Zeitpunkt ist nicht bekannt. Bis zur Auf lösung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation im Jahre 1806, also tausend Jahre später, war die Eider mit der Lebensau im Osten die Nordgrenze dieses Reiches, hatte aber seine Bedeutung im Ver­hältnis zu anderen Grenzen längst verloren.

Im 7. Jahrhundert lief die Eider durch ein unbewohntes Land. Zum Anfang des Mittelalters verlief die südliche Grenze des dänischen Siedlungsbereiches – aus gehend von den Orts namen - entlang einer Linie Windebyer Nor – Hollingstedt – Schwabstedt – Husum. Die Süd grenze war durch das Dannewerk be festigt, dessen älteste Wallanlagen wahr scheinlich aus der Zeit um 690 stam men. Bis zum Ende der Jahre um 1100 wurde es mehr fach erneuert. Die Wallanlagen sperrten mit dem Ostwall bei Kokkentorp den Zugang zur Halb inseln Schwansen, während der Hauptwall im mittleren Bereich und der Krumm wall im Westen die Landbrücke zwischen Schlei und Treene schützte. Auch das Handels zentrum Haithabu wurde durch Wälle geschützt. Das Bild zeigt die Kirche von Haithabu.

Der dänische Siedlungsbereich war in „syssel“ (Bezirke) und die kleineren Harden eingeteilt. Die genaue Bedeutung der besonderen Einteilung der „syssel“ in Jütland, die in der Wikingerzeit durch die Königs macht erfolgte, ist nicht bekannt. Die Sprengel einteilung ist in ganz Dänemark üblich. Man geht davon aus, dass sie jüngeren Datums ist. Seit dem Mittelalter dienten die Sprengel in erster Linie als Gerichtsbezirke mit dem jeweiligen Spren­gelgericht, das Recht sprach und Eigen tums fragen geklärt wurden. Ursprünglich war der südlichste Bereich zwischen Dannewerk und Eider – Sta pelholm, Kamp und Fredslet – nicht in Sprengel aufgeteilt.

Die Westküste war zu diesem Zeitpunkt bereits durch Friesen besiedelt, deren Sprache sich deutlich vom Dänischen unterschied. Die Inselfriesen wohnten spätestens ab unge fähr dem Jahr 500 auf den Nordseeinseln Sylt, Föhr, Amrum und Helgoland, während die Strandfriesen vermutlich erst ab dem Jahr 1000 eingewanderten. Sie siedelten auf der Marschinsel Strand (dessen jetzt noch vorhandenen Reste die Inseln Nordstrand und Pellworm ausmachen), in Eiderstedt und im Marschgebiet entlang der Festlandsküste zwischen Husum und Højer.

Südlich der Eider trennte der Limes Saxoniae (Sachsenwall) die germanischen Sachsen von den slawischen Abodriten. Der Limes war als Grenze vor dem Jahre 818 vereinbart worden, nach der Eroberung Holsteins durch die Franken und entsprach, ausgehen von den Ortsnamen, ziemlich genau der Westgrenze der slawischen Besiedlung. Der Limes verlief von der Kieler Förde im Norden nahezu geradlinig westlich um den Plöner See bis zu Elbe westlich von Lau enburg. Unterwegs folgte er auf Teilstrecken den Läufen von Schwentine und Trave. Westlich des Limes und südlich der Eider siedelten die nordelbischen Sachsen, die niederdeutsch sprachen. Deren Gebiet war in drei sogenannte Gaue aufgeteilt: Holstein in der Mitte, Stormarn im Süden und Dithmarschen im Nordwesten.

Die nationale Teilung des Herzogtums Schleswig – der Anfang

Schleswig bildete sich vom 10. Jahrhundert an als Grenzfürstentum Dänemarks heraus. Die hohe, recht unfruchtbare Geest bildete den Hauptteil des Landes. Im Osten schloss sich die Jungmoränenlandschaft des östlichen Hügellandes an. Westlich des ebenfalls vor allem aus – älteren – Moränenhöhen bestehenden Geestrandes bildete sich seit etwa 3000 v. Chr. ein amphibisches Gebiet heraus, die Utlande.

Die seit etwa dem 7. Jahrhundert ansässig gewordene Bevölkerung war dänischsprachig. Das zeigte sich bis ins 20. Jahrhundert hinein an den Resten des Sønderjysk bis in das Kirchspiel Viöl. Vom 8. Jahrhundert an besiedelten Friesen die unwirtlichen Utlande und machten sie durch Grabensysteme und Bedeichung urbar.

Vom 14. Jahrhundert an setzte sich im südlichen Teil des Herzogtums sodann weithin eine (nieder)deutsch-sprachige Bevölkerung durch. Dies geschah im Gefolge der politischen Umwälzungen, vor allem durch den wachsenden Einfluss der schauenburgischen Grafen, die Holstein beherrschten, das Grenzfürstentum des deutschen Reiches. Sie brachten ihre Adligen und ihre Bauern mit. Das Niederdeutsche prägte zudem vor allem das Leben in den Städten und Flecken. Niederdeutsch war im Mittelalter die Sprache des Handels, bis ins 17. Jahrhundert hinein die Kirchen- und die Urkundensprache. Von dann an setzte sich zunehmend das Hochdeutsche durch.

Infolge der Sturmflut von 1362 – der „Groten Mandränke“ – besiedelten sodann Friesen aus den Utlanden in verstärktem Maße auch den Geestrand und die unmittelbar benachbarten Gebiete. Das friesische Siedlungsgebiet bildeten vor allem die in den folgenden Jahrhunderten bedeichten Marschen sowie die Inseln und Halligen im nordfriesischen Wattenmeer.

Diese Situation der Besiedlung und der Sprachen, die sich bis Ende des 18. Jahrhunderts weitgehend stabil herausgebildet hatte, bot sodann die Anknüpfungspunkte für die nationalen Konflikte im 19. und 20. Jahrhundert.

Die Grafschaft Holstein und das Herzogtum Schleswig entsteht 1100-1300

Schleswig war der einzige große Handelsort des Landesteils. Die Stadt wurde durch Überfälle aus dem Süden bedroht, insbesondere durch die slawischen Abodriten. Der dänische König setzte deshalb einen lokalen Präfekten ein, um die Verteidigung des dänischen Reiches im Süden zu organisieren. Um 1115 übernahm Knud Lavard, ein Sohn des Königs Erik Ejegod, diese Aufgabe. Er wurde als dänischer „Herzog“ bezeichnet. Knud Lavard kämpfte erfolgreich gegen die Abodriten und wurde 1127 sogar ihr Fürst („knés“). Er förderte auch das Wirtschaftsleben in der Stadt Schleswig und wurde Zunftmeister der In nung der Kaufleute. Seine zunehmende Macht führte zu Konflikten mit seinem Vetter Magnus, dem Sohn des König Niels. Magnus lies ihn 1131 ermorden, aber Schleswig verblieb politisches und wirtschaftliches Zentrum. Die Kauf manns innung, die Knuds Namen annahm, entwickelte sich zu einem wichtigen Machtfaktor, als sie sich über den gesamten Ostseeraum verbreitete.

Im Jahre 1111 ernannte der Herzog Lothar von Sachsen Adolf (1.) von Schau en burg zum Grafen von Holstein und Stormarn. Dithmarschen hingegen ver blieb während des gesamten Mittelalters ein selbständiges Territorium. Die Grafendynastie Adolfs herrschte bis 1459 über Holstein und Stormarn, das nach und nach insgesamt als Holstein bezeichnet wurde. Dies hatte ent schei denden Einfluss auf die Gemeinschaft zwischen Holstein und Schleswig.

Eine erhebliche Erweiterung des Territoriums der gräflichen Macht erfolgte durch die Eroberung slawischer Gebiete östlich des Limes und bis hin zur Ost see in den Jahren 1138/39. Gemeinsam mit den holsteinischen Herren begann unter Herzog Adolf II. eine umfassende Kolonisierung des Gebietes. Er grün de te 1143 die Stadt Lübeck, die jedoch ab 1226 als deutsche Reichsstadt außer halb der Kontrolle der Grafen war. Andere neugegründete Städte im Zuge der Kolonialisierung waren Plön, Ratzeburg, Preetz, Lütjenburg, Oldenburg und Kiel. Die ursprüngliche slawische (wendische) Bevölkerung wurde unterdrückt und im Laufe des 14. Jahrhundert eingedeutscht.

Die öden Grenzgebiete zwischen Dannewerk und Eider wurden ebenfalls ab An fang des 12. Jahrhunderts kolonisiert. Bauern aus dem dänischen Raum sie delten sich an mehreren Orten an. Allerdings waren es hauptsächlich Bauern aus dem Süden, also aus Holstein, durch die das Grenzgebiet kolonisiert und urbar gemacht wurde. Trotzdem wurde die Hardeneinteilung auch hier ein ge führt.

Nach 25 Jahren Bürgerkrieg zwischen den einzelnen Zweigen des königlichen Geschlechts wurden die dänischen Länder 1157 unter dem König Valdemar 1. der Große vereinigt, dem Sohn von Knud Lavard. Allerdings spielte Sønder jyl land weiterhin eine selbständige Rolle. Das Land hatte z.B. seine eigene Landes-Thingstätte „Urnehoved“ bei Bjolderup.

Um das Jahr 1200 wurde der südliche Teil der Halbinsel Jütland ein Herzogtum. Es bestand aus den drei Gauen Barved, Ellum und Isted. In der Regierungszeit von König Knud 6. (1182 – 1202) sprach man zum ersten Male von einem Her zogtum in Schleswig, in dem der Bruder des Königs, Valdemar, eingesetzt wur de. Als Valdemar 1202 König wurde, behielt er den Herzogtitel, der dann 1218 seinem zweitältesten Sohn zugesprochen wurde.

König Valdemar 2. mit dem Namenszusatz „Sejr“ („Sieger“) führte eine sehr expansive Politik im Ostseebereich, bis er 1223 von seinem ehemaligen Va sallen Heinrich von Schwerin gefangen genommen wurde. In diesen Jahren brach das Reich zusammen, und der Versuch Valdemars, die Macht wieder her zustellen, endete mit der Niederlage in der Schlacht von Bornhöved in Hol stein 1227.

In seiner Zeit erschien das berühmte „Landbuch von König Valdemar“, das erste topografische Werk mit Auskünften über die Rechte des Königs im Lande. Auch das Rechtswesen wurde organisiert, und in Schleswig und Jütland galt nun „Jyske Lov“ (Gesetz von Jütland). Einige der darin enthaltenen Bestim mungen waren in Schleswig bis zum Jahre 1900 in Kraft.

Von 1232 bis 1378 waren der jüngere dänische Königssohn Abel und seine Nachkommen Herzöge von Schleswig-Holstein. Nach dem Tod Valdemars im Jahre 1241 wurde das Land durch den Konflikt zwischen den Söhnen des Königs – König Erik4. Plovpenning und Herzog Abel - heimgesucht. Nach der Ermordung König Eriks an der Schlei im Jahre 1250 wurde Abel König († 1252). Seine Nachkommen regierten das Herzogtum als eigenständiges Ter ritorium, und der Posten des Herzogs wurde 1312 erblich.

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erhielten die wichtigsten Handels stätten an der Ostseeküste die Stadtprivilegien nach dem Vorbild Schleswigs, während Tønder bereits 1243 die Stadtprivilegien nach Lübecker Recht erhal ten hatte. Die wirtschaftliche Entwicklung war bis 1300 positiv.

Die Grenzen des Herzogtums änderten sich im Laufe der Zeit. Die Nordgrenze war der Kongeå, aber der wichtigste Handelsort Ribe gehörte wohl nie zum Machtbereich des Herzogs. Nordfriesland war ursprünglich ein besonderer Bereich – „utland“ (Land, das z.T. überschwemmt wird) – der dem König un ter stellt war, aber nach und nach gelangten größere Bereiche unter die Herr schaft des Herzogs. Bis zum Jahre 1864 behielt der König allerdings die Insel Amrum als Teil des Königreiches, sowie den westlichen Teil der Insel Föhr und den Ort List an der Nordspitze von Sylt. Die Nordseeinsel Helgoland war eben falls von Friesen bewohnt. Sie gehörte im 13. Jahrhundert dem dänischen König, ab 1402 aber zu den schleswigschen Herzögen.

An der Ostküste gehörten die Inseln Als, Ærø und Fehmarn ursprünglich auch nicht zum Machtbereich des Herzogs, sondern waren bereits ab ungefähr 1250 Gegenstand von Streitigkeiten zwischen Herzog und König. Als kam endgültig im Jahre 1286 in den Besitz der Herzöge, Fehmarn 1326 und Ærø 1439. Die Insel Langeland und Bereiche bei Fåborg und Svendborg auf der Insel Fünen gehörte in kürzeren Zeiträumen im 13. und 14. Jahrhundert zum Machtbereich der Herzöge, und waren damit vorübergehend den Machtbefugnissen des Königs entzogen.

Im Jahre 1407 erwarb die Königin Margrethe das Gut Trøjborg im westlichen Schleswig und vergab es an den Bischof von Ribe. Diese besaß, neben anderen Gütern u.a. auf der Insel Rømø, bereits das Gut Møgeltønder. Diese Güter ge langten unter die Herrschaft des Königreiches und machten bis 1864 gemein sam mit Amrum, Westerland, Föhr und List die sogenannten „königlichen En klaven“ aus, also abgetrennte Territorien im Herzogtum Schleswig. Da die Güter weit auseinander lagen, gab es keine klare Grenze zwischen dem Her zogtum und dem Königreich im westlichen Schleswig, in vielen Dörfern gehör ten einige Höfe zum Königreich, während andere zum Herzogtum gehörten.

Die Gemeinschaft Schleswig und Holstein wächst hervor

Ab dem 13. Jahrhundert und während des gesamten Mittelalters entstand eine Gemein schaft zwischen der Grafschaft Holstein und dem Herzogtum Schleswig. Das Geschlecht von Herzog Abel (1232 - 1375) strebte nach der Unabhängigkeit ihres Her zogtums von der dänischen Königsmacht. Deshalb nährten sie sich den schauen burg schen Grafen in Holstein an, die ein klares Interesse daran hatten, das es einen Puffer zwischen ihnen und den dänischen Königen gab. Dies führte bald zu erheblichem holsteinischen Einfluss in den Herzogtümern in Sønderjylland.

Das Land zwischen Schlei und Eider wurde im Jahre 1260 von Witwe Herzog Abels, Mech tilde, an ihre Brüder - die holsteinischen Grafen - verpfändet. Das Pfand wurde nie ein gelöst. Danach hatte die Herrschaft der Herzöge in Sønderjylland nur noch formelle Be deu tung. Tatsächlich wurde dieser Bereich im Süden mit den zahlreichen angesiedelten holsteinischen Bauern anschließend ein Teil von Holstein.

Während der Schwächung der dänischen Königsmacht im 14. Jahrhundert nahm die Macht der Holsteiner in Schleswig weiter zu. Im Jahre 1326 erklärte sich Graf Gerhard 3. zum „Reichsvorsteher“ in Dänemark und setzte den minderjährigen Herzog Valdemar 5. als dänischen König mit sich selbst als Vormund ein. Bei dieser Gelegenheit musste Val demar bei seiner Handfeste versprechen, dass das Herzogtum Sønderjylland nicht mit dem dänischen Reich und der Krone vereinigt würde, also dass der Gleiche über beide herrschen werde. Letztendlich ließ sich Gerhard im Jahre 1326 das Herzogtum Schleswig als erbliches Lehen übertragen. Auch wenn Gerhard nur bis 1330 Herzog war, wurde doch klar, dass die holsteinische Politik sich nicht länger auf die Dominanz über den südlichen Bereich zwischen Eider und der Linie Dannewerk - Schlei begrenzen ließ, sondern das ge­samte Herzogtum Sønderjylland zum Puffer zwischen Holstein und Dänemark machen wer de.

Nachdem das Geschlecht Abel 1375 ausgestorben war, strebten die Grafen danach, sich das Herzogtum dauerhaft anzueignen. Es gelang Gerhard 6. im Jahre 1386, Sønderjylland - auch als Schleswig bezeichnet - als erbliches Lehen zu erhalten. Diese Bezeichnung setzte sich nunmehr definitiv als offizieller Name des Herzogtums durch, als das Gebiet des Herzogs nach seiner Residenzstadt an der Schlei benannt wurde. Weder der däni schen Königin Margrethe, noch dem König Erik von Pommern gelang es, die holsteinische Besitznahme von Schleswig zu verhindern. In der Mitte des 15. Jahrhunderts existierte de facto ein selbstständiger schleswig-holsteinischer Staat unter Führung der holsteinischen Grafen und der schleswig-holsteinischen Ritterschaft. Diese umfasste die vornehmsten Adels geschlechter in Holstein und Schleswig, in das zahlreiche holsteinischen Adligen ge zogen waren.

Als die rendsburgsche Linie des schauenburgschen Grafengeschlechts im Jahre 1459 aus starb, wählte die Ritterschaft 1460 den dänischen König Christian 1. zum Herzog von Schleswig, und als Graf (seit 1474 Herzog) von Holstein. Mit dem Privilegium von Ribe vom 5. März 1460 musste der König doch anerkennen, dass er „nicht als ein König von Dä ne mark“ gewählt worden sei, „sondern aufgrund der Gunst, die unsere Person bei den Einwohnern dieser Länder genießt“. Gleichzeitig gab er der Ritterschaft das Versprechen, die Länder Schleswig und Holstein ”ewich tosamende ungedelt” - ewig ungeteilt zu las sen. Mit dem Dokument von Ribe wurde Holstein für die nächsten 400 Jahre durch Per sonalunion mit der dänischen Monarchie verbunden. Innerhalb dieses Rahmens wurde die Verbundenheit von Schleswig und Holstein in der Form einer realen Union hervor gehoben.

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