Rounded Rounded

Literaturbetrieb

Literaturveranstaltungen südlich der Grenze

In Schleswig-Holstein genießt Literatur großes Interesse. Dreh- und Angelpunkt sind nicht zuletzt die zahlreichen literarischen Gesellschaften und Dichterhäuser, die Veranstaltungen, Ausstellungen und Preisverleihungen durchführen. 
Ein großer Teil dieser Veranstaltungen orientiert sich an der Geschichte und den literarischen Traditionen im Zusammenhang mit Figuren der Literaturgeschichte – beispielsweise die Hebbel-Gesellschaft, die Theodor Storm-Gesellschaft u.a.

Das Literaturhaus Schleswig-Holstein präsentiert im Rahmen größeren Veranstaltungen neuere und aktuelle Literatur. Das Europäische Festival des Debütromans ist eine regelmäßig wiederkehrende Veranstaltung, die etwa zehn europäische debütierende Romanautoren und Verlagsleute, Kritiker und Literaturwissenschaftler vereinigt. Neben der Vorstellung von neuen Autoren finden im Rahmen des Treffens Gespräche und Debatten zur neuen Literatur statt.
Das Literaturhaus Schleswig-Holstein steht auch hinter dem Literatursommer, der gleichzeitig mit dem Schleswig-Holstein Musikfestival stattfindet. Themen und Schwerpunkte sind bei beiden Veranstaltungen gleich.

Der Verein Schriftsteller in Schleswig-Holstein veranstaltet jährlich wiederkehrende Literaturtage, zu denen neue Verfasser und Werke vorgestellt und Lesungen usw. abgehalten werden. Mehrmals jährlich findet die Ausstellung Lebendige Literatur in Schleswig-Holstein statt, an der zahlreiche Autoren teilnehmen.

Nordbuch hat seit 2003 literarische Texte in der Reihe „Fundstücke“ vorgestellt, außerdem werden Lesungen abgehalten. Der Verein richtet seine Aufmerksamkeit besonders auf junge und unbekannte Verfasser und veranstaltet Workshops.

Literaturveranstaltungen nördlich der Grenze

Im gesamten Sønderjylland findet man ein reichhaltiges Angebot an Literaturveranstaltungen. Besonders die Bibliotheken des Landesteils bieten zahlreiche Veranstaltungen, an denen Autoren und Vortragshalter aus dem ganzen Land zur Freude der Leser in Sønderjylland gerne teilnehmen.
Eine besondere Tradition in Sønderjylland geht auf das Jahr 1994 zurück, als man in der Sønderjydske Landsbibliotek(Landesbibliothek Sønderjylland) in Aabenraa die Veranstaltung „Glæden ved alt læse“ (Freude am Lesen) ins Leben rief. Dabei lädt die Bibliothek die Leser zu einer Tasse Kaffee ein, während die Bibliothekare die Neuerscheinungen der Saison (Romane, Biografien usw.) vorstellen. Im Laufe der Jahre wuchs diese Veranstaltung zu einem wahren Publikumsmagneten heran, die alleine in der Bibliothek in Aabenraa jeweils etwa 100 Teilnehmer versammelt. Die Veranstaltung wird auch in den Bibliotheken in Bov, Tinglev, Feldsted und Rødekro durchgeführt.
Eine weitere sich immer wiederholende Veranstaltung ist „Skumringstimen” (die Dämmerungsstunde), die gleichzeitig von über 2.000 Bibliotheken im Norden und im Baltikum abgehalten wird. Seit 1997 konnte man jeden Herbst in der Dämmerung Tausende von Zuhörern im Schein einer Kerze versammeln, die dann nordischen Erzählungen lauschten. In Sønderjylland können die stimmungsvollen Abende in den Bibliotheken in Aabenraa und Tinglev, aber auch in der Dänischen Zentralbibliothek in Flensburg erlebt werden.
Daneben gibt es laufend Veranstaltungen in Verbindung mit Neuerscheinungen, runden Geburtstagen eines Verfassers oder Jahrestagen eines bestimmten Werkes. Beispielsweise veranstaltete die Bibliothek in Aabenraa einen Tag für Kinder aus Anlass des 100. Geburtstages von Astrid Lindgreen 2007. Einige Bibliotheken leiten auch Lesekreise, in denen man aktuelle, populäre Neuerscheinungen mit anderen „Leseratten“ diskutieren kann. Die meisten dieser Veranstaltungen sind kostenlos und richten sich an Kinder und Erwachsene aller Altersgruppen. 
Als eine Besonderheit arrangiert die Bibliothek in Aabenraa jedes Jahr im November einen Ausflug für die Entleiher zur Buchmesse im Forum in Kopenhagen. Auf der Homepage http://www.nyaabenraa.dk kann man sich über Veranstaltungen der Bibliotheken in Aabenraa, Bov, Feldsted, Tinglev und Rødekro informieren.
Für die deutschsprachigen - oder besser gesagt „deutschlesenden“ - Interessenten sei noch angefügt, dass auch die deutschen Büchereien des Landesteils ausgezeichnete literarische Veranstaltungen anbieten. Die Deutsche Zentralbücherei Apenrade beispielsweise veranstaltet regelmäßig ein Literaturcafé, wo bestimmter Autoren, ein Trend oder eine aktuelles Literaturfestival präsentiert wird. Aktuelle Veranstaltungen können auf der Homepage www.buecherei.dk/index.php/de/veranstaltungen.html gefunden werden.
Auch die Volkshochschulen tragen zum literarischen Leben in Sønderjylland bei. Zum Beispiel bietet LOF Gram gemeinsam mit den Bibliothekaren in Gram ein Buchcafé an, wo für einen sehr bescheidenen Eintrittspreis Auszüge aus neuen und alten Büchern neben Kaffee und Kuchen geboten werden. Auch die Volkshochschule LOF Alssund lädt gelegentlich Teilnehmer zu einen kleinen Lesezirkel unter dem Motto „Literatur kreuz und quer“ ein.

Schriftsteller und Autoren südlich der Grenze

Das literarische Leben in Schleswig-Holstein ist reich an Vereinigungen von Autoren. Das hat gute alte Tradition – weiß man doch  vom berühmten Emkendorfer Dichterkreis Ende des 18. Jahrhunderts und von Eutin als „Weimar des Nordens“ im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert und von vielen anderen geist-reichen Gesellschaften. Der älteste, bis heute existierende Verband professioneller Autoren sind die „Schriftsteller in Schleswig-Holstein“,mehr als ein Jahrhundert alt, seit den 70er Jahren wieder höchst aktiv. 
Unter dem Dach der Gewerkschaft Ver.di existiert seit Jahrzehnten auch eine Landesgruppe Schleswig-Holstein, es ist der „Verband deutscher Schriftsteller“. Neben diesen überregional bedeutenden Verbänden  existieren eine ganze Reihe lokaler Schreibvereinigungen wie „Collibri“ in Schleswig und andere, die in ihrem begrenzten lokalen Zusammenhang Bedeutung haben.

Viele Autorenvereine sind Mitglieder im Trägerverein des „Literaturhaus Schleswig-Holstein e.V.“, der seit 1990 besteht und in der Landeshauptstadt außerordentlich erfolgreich arbeitet und von Kiel aus in bester Weise auf den Literaturbetrieb und die Literaturszene im ganzen Land einwirkt.  Das Literaturhaus SH veranstaltet u. a. „Das Europäische Festival des Debütromans“, ist auch verantwortlich für den „Literatursommer“, der alljährlich parallel zum „Schleswig-Holstein Musik Festival“ mit demselben Länderschwerpunkt stattfindet und ist Mitbegründer der „Liliencron-Dozentur“, der einzigen alleine der Lyrik vorbehaltenen Poetikdozentur in Deutschland. Sie wird seit 1997 gemeinsam vom Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien der Christian-Albrechts-Universität Kiel und dem Literaturhaus Schleswig-Holstein durchgeführt und wird mit Fördermitteln des Landes Schleswig-Holstein und einer Spende der Stiftung kunst:raum sylt quelle durchgeführt.

Die „Schriftsteller in Schleswig-Holstein“ mit rund 130 Mitgliedern stehen Autoren aller Genres offen, sie haben es sich zum Ziel gesetzt,  regionale Literatur „der Gegenwart und Vergangenheit in Hoch- und Niederdeutsch“ zu fördern. Sie lassen eine Buchausstellung durchs Land reisen („Lebendige Literatur in Schleswig-Holstein“), veranstalten alljährlich ihre „Literaturtage“ und ermöglichen den Vereinsautoren durch Präsentationen und Lesungen und durch ihre Homepage (www.schriftsteller-in-sh.de) eine umfangreiche Darstellung.

Schriftsteller und Autoren nördlich der Grenze

Historische Konflikte und die besonderen kulturellen Verhältnisse in der Region sind zentrale Themen von Schriftstellern, die in einer Beziehung zu Sønderjylland stehen. Konflikte, Kriege, Zusammentreffen mehrerer Kulturen und ländliches Milieu sind Aspekte, die Werk und Verfasser geprägt haben – sowohl in der Literaturgeschichte, wie auch in der aktuellen Diskussion. Hier möchten wir eine Reihe von anerkannten Verfassern hervorheben, die in unterschiedlichster Weise mit dem Landesteil verbunden sind.
 
Herman Bang
Der Ausgang des Krieges von 1864 erlebte Herman Bang (1857-1912) als enormen und persönlichen politischen und kulturellen Schock. Herman Bang wurde in Asserballe auf der Insel Als geboren. In seinem Rückblick nennt Herman Bang dies eine ”paradiesische Kindheit”, die allerdings ein abruptes Ende fand, da er als 6-jähriger gemeinsam mit seinen Eltern bei Ausbruch des Krieges nach Horsens flüchten musste. 
Sein Meisterwerk, der Roman „Tine“ ist auch heute ein Hauptwerk der dänischen Literatur. Er erschien 25 Jahre nach Abschluss des Krieges und hat die Untersuchung des „Wundfiebers von Dybbøl” zum Thema. Der Roman „Tine“  - in der Fortsetzung des Roman „Stuk" (Stuck) – ist eine belletristische Deutung der geschichtlichen Ereignisse. Zentrale Themen von Herman Bang sind die Einwirkungen des Krieges auf die Beziehungen zwischen den Menschen und die moralischen Maßstäbe.

Marcus Lauesen
Marcus Lauesen (1907-1975) stammt aus Løjt Kirkeby bei Aabenraa. Er debütierte 1928 mit der Gedichtsammlung „Guds Gøglere“ (Gaukler Gottes), 1930 folgte der Gedichtband „Høstelegi“ (Ernteelegie). Mit dem Familienroman ”Og nu venter vi på skib” (Nun warten wir auf das Schiff) von 1931 erreichte Marcus Lauesen den Durchbruch zu einem größeren Publikum. Lauesen erzielte zahlreiche Anerkennungen und Preise, einschließlich dem Holger Drachmann-Legat 1940 und Boghandlernes Gyldne Laurbær (Goldener Laubeerzweig der Buchhändler) 1962. Sein Psalm „Fredløs er Freden“ (Friedlos ist der Frieden) wurde 2002 im Den Danske Salmebog (Dänisches Gesangbuch) aufgenommen.

Willy-August Linnemann
Als Südschleswiger ist das Grenzland in Sønderjylland Thema von Willy-August Linnemann (1914-1985). Ausgehend von einer konservativen Kritik beschreibt Linnemann das Grenzland als Erfahrungsraum und als politische Frage. In einer Reihe von Romanen aus den Jahren 1968-1974 thematisiert Linnemann Kritik an der modernen Gesellschaft und den Lebensentwürfen, die das Individuum hemmen. Industrialisierung und Stadtentwicklung an der Flensburger Förde gehören zu den Schreckensvisionen, die Linnemann beschreibt.

Gynther Hansen
Der größte Teil des Werkes von Gynther Hansen (geboren 1930) hat das Grenzland und seine von Geschichte und Landschaft geprägte Mentalität zum Thema. 
Aufgewachsen in Varnæs in einer deutschen Familie, manifestieren sich geschichtliche und kulturelle Spannungen im Werk als immer wiederkehrende Reflexionen über Schuld, Schande und Suche nach Identität. Die Romantrilogie „Hitler, min far og mig“ (1988, Hitler, Vater und ich), Soldaterne (1989, Die Soldaten) und Danskerne (1990, Die Dänen) bilden den Grundstamm, von dem aus sich sein umfangreiches Werk verzweigt.
 
Christian Skov
Das Spannungsfeld zwischen dänischer und deutscher Identität spielt auch eine Rolle in dem Werk, dass Christian Skov (geboren 1922) seit seinem Debütroman „Hein dør“ (Hein stirbt) aus dem Jahre 1968 vorgelegt hat. Seine schriftstellerische Tätigkeit umfasst Romane und Novellen, in denen eine Reihe der großen existenziellen Themen behandelt werden – Glaube, Zweifel, Existenz, Wirklichkeit. Aufgrund seines originalen Werkes, das von einem disziplinierten und gelassenen Sprach- und Stilbewusstsein geprägt ist, nimmt Christian Skov einen Sonderstatus in der dänischen Literatur ein, der Kritiker dazu veranlasst hat, Skov u.a. mit Albert Dam und Peter Seeberg zu vergleichen.
 
Erling Jepsen
Erling Jepsen (geboren 1956 in Gram) blickte auf ein langes und produktives Werk als Schauspielverfasser zurück, ehe er begann, Romane zu schreiben. Mit seinem Roman „Kunsten at græde i kor“ (Die Kunst, im Chor zu weinen) von 2002 erlangte er beim Publikum und der Kritik großes Interesse. 
„Kunsten at græde i kor“ ist eine Studie über eine Familie in Sønderjylland in den 1960-er Jahren, die die Übergriffe eines psychisch instabilen Vaters gegenüber seiner Tochter beschreibt. Alles wird nüchtern vom 11-jährigen Ich-Erzähler beobachtet, der mit kindlicher Naivität und Bauernschläue das Geschehen vorträgt. 
Mit den Romanen „Frygtelig lykkelig“ (Furchtbar glücklich, 2004) und „Med venlig deltagelse“ (Mit freundlicher Anteilnahme, 2006) setzt Erling Jepsen seine Untersuchungen der Kindheit in Sønderjylland fort. Es sind tragische und furchtbare Geschichten, die mit Humor und Ironie erzählt werden, um Abstand zu dem Persönlich-gefühlsgeladenen zu schaffen.
„Kunsten at græde i kor “ wurde verfilmt, Premiere war im Frühjahr 2007. 

Andere Schriftsteller
Auch wenn ihre Werke nicht im gleichen Maße durch Themen und Motive aus Sønderjylland geprägt sind, sei hier noch eine Reihe von Autoren angeführt, die mit dem Landesteil verbunden sind:
 
Peter Seeberg (1925-1999), geboren in Skrydstrup bei Vojens. Neben seiner Arbeit in der dänischen Museumswelt einer der zentralen Autoren der neueren dänischen Literatur.
Steen Kaalø (geboren 1945), schrieb seit 1968 Gedichte, Schauspiele und Romane. Er ist seit 1996 Pfarrer in Branderup (Bovlund Frimenigheds kirke / Kirche der freien Gemeinde Bovlund).
 
Janus Kodal (geboren 1968) wuchs in Aabenraa auf und debütierte 1989 als Dichter. Janus Kodal war darüber hinaus Zeitschriftredakteur und Organisator literarischer, die Grenzen der einzelnen Kunstarten überschreitender Projekte. 2012 ist sein Buch Sort/Hvid+ über eine Kindheit und Schulzeit in Aabenraa erschienen.
 
Vibeke Vasbo (geboren 1944) wuchs in Tandslet auf der Insel Als auf. Neben einem starken Engagement in Fragen der Geschlechterrollen hat Vibeke Vasbo auch Gedichte und Romane verfasst.

Birthe Blønd (geboren 1932) wurde in Gråsten geboren. Sie ist ausgebildete Lehrerin, Arzthelferin und Cand.phil. und hat Romane und Gedichte verfasst.

Annegret Friedrichsen, geboren 1961 in der Nähe von Flensburg, ist neben ihrer Arbeit als Literaturpädagogin auch als Kinderbuchautorin hervorgetreten.

Verlage südlich der Grenze

Der Landesteil Schleswig mit seiner ganz besonderen Geschichte, mit seinen bedeutungsvollen Städten und Orten, mit Denkmalen und historischen Bauten, mit den vielen geschichtsträchtigen Regionen und Landschaften und der großen Naturschönheit ist selbstverständlich Thema unzähliger Publikationen aller Verlage.

Die Verlagsgruppe Husum ist ein typisch norddeutsches Unternehmen. Sieben Verlage sind unter dem Dach der „Husum Druck- und Verlagsgesellschaft“ zusammengeschlossen. 1973 als Nachfolgegesellschaft der Firma Friedrich Petersen, Buchdruckerei und Verlag, gegründet, hat sich der Husum Verlag zu einem Spezialisten für Regionalia entwickelt. Vom Kunstband bis zum Handbuch, von der wissenschaftlichen Chronik bis zur Anekdoten-Sammlung, von der Biografie bis zum Sachbuch  – alle Sparten der Literatur sind vertreten. Auch niederdeutsche Veröffentlichungen und Kalender gehören dazu. Der zur Verlagsgruppe gehörende „Hansa-Verlag“ bringt mit seinen Jahrbüchern und wissenschaftlichen Schriften das Thema Karl May ins Programm. Der „Matthiesen Verlag“, den es bereits seit 1892 gibt, widmet sich ausschließlich wissenschaftlichen Texten. Mit dem „Verlag der Nation“, in dem seit der Übernahme 1998 wieder große Fontane-Ausgaben erschienen sind, und dem „Verlag der Kunst Dresden“, bekannt für seine hervorragenden Kunstbände, hat Husum zwei Verlage der ehemaligen DDR übernommen und bewährte Literatur für den Markt erhalten. Er engagiert sich auch mit Spezialthemen in den ostdeutschen Ländern. Mit dem „Frank Wagner Verlag“ kamen niedersächsische Regionalia ins Programm.

Das Spektrum des Husum Verlages ist also breit gefächert. Ein wichtiger Schwerpunkt aber bleiben die Publikationen über Schleswig-Holstein.

Bücher müssen ja nicht nur in Verlagen produziert, sondern auch hergestellt werden. Was kaum bekannt ist: in Leck arbeitet mit der „Druckerei Clausen & Bosse“ einer der größten Buchhersteller Deutschlands. Ca. 600 Beschäftigte sind hier tätig, der Aufstieg der Druckerei begann 1950 mit dem Taschenbuchdruck für den nunmehr 100 Jahre alten Rowohlt Verlag in Reinbek. Großer Erfolg und immer ein Ereignis: auch die weltweit von Millionen Lesern geliebten Abenteuer des Zauberlehrlings Harry Potter kommen aus der Druckerei in Leck in Nordfriesland.

Verlage nördlich der Grenze

Verlagshäuser zählen nicht zu den Branchen, die das wirtschaftliche Profil von Sønderjylland prägen. Es gibt einige kleinere Nischenunternehmen, die sich mit Lehrbüchern für verschiedene Fachbereiche befassen.

Im Verlag ØKONOM erscheinen Unterrichtsmaterialien, die sich an Handelsschulen, Berufsschulen, Ausbildungseinrichtungen für Betriebswirte und technische Betriebswirte, sowie an Weiterbildungs- und Kursuseinrichtungen wenden.

Der Wildt Verlag ist ein Einzelunternehmen, das Unterrichtsmaterialien für Zulassungskurse für Ingenieurausbildungen und den Mathematikunterricht auf gymnasialem Niveau herausgibt.

Der SK-Verlag ist ein kleiner Verlag, in dem Bücher zum Unterricht in Philosophie für Kinder produziert werden. Der Verlag wendet sich u.a. an Lehramtsstudenten und andere, die sich etwas außerhalb des Mainstreams der immer stärker zentral gesteuerten Unterrichtspläne für die Grund- und Hauptschulen bewegen.

”Historisk Samfund for Sønderjylland (Historische Gesellschaft für Sønderjylland)” gibt in der Hauptsache die seit 1889 erscheinenden Jahrbücher ”Sønderjyske Årbøger“ heraus. Sønderjyske Årbøger enthalten Artikel über die Geschichte des Landesteils und berichten auch über die Arbeit in regionalen Museen und Archiven und die lokalhistorische Arbeit.

Bei Historisk Samfund erscheint seit 1924 auch Sønderjysk Månedsskrift (Monatschrift Sønderjylland) mit kürzeren, leichtverständlichen und illustrierten Artikel zu Geschichte und Kultur von Sønderjylland. 
Außerdem publiziert Historisk Samfund for Sønderjylland auch selbstständige Werke über die Geschichte des Landesteils in Form von Studienanleitungen, historischen Darstellungen, Biografien, Erinnerungs- und Bildbändern.

Infocenter

Informationen für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Behörden zu Steuer, sozialer Sicherung und Arbeitsmarkt auf: www.pendlerinfo.org

Publikationen

zur Publikationsübersicht

 

Unter Nachbarn

"Unter Nachbarn" ist das Best-Of aus den vier Partnerzeitungen: Der Nordschleswiger, Flensborg Avis, JydskeVestkysten und den sh:z-Zeitungen.

RSS-Feed "Unter Nachbarn"