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Die Kooperation der Region

Von der Randlage zur neuen Mitte.

Die RegionSønderjylland-Schleswig liegt im äußersten Norden Deutschlands und im äußersten Süden Dänemarks.

Fläche: rund 8.000 qkm

Einwohner: ca. 700.000, davon 450.000 in D, ca. 250.000 in DK.

Partner D: Stadt Flensburg, Kreis Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg

Partner DK: Region Syddanmark, Aabenraa Kommune, Tønder Kommune, Haderslev Kommune, Sønderborg Kommune

Ziel ist es, die Nachteile der Randlage an der deutschen, bzw. der dänischen Grenze über eine verstärkte Kooperation auszugleichen, bzw. in einen Standtortvorteil zu verwandeln, um zu einer neuen Mitte zu gelangen.

Die grenzüberschreitende Kooperation verspricht nicht nur neue Impulse für ein aktives, positives Miteinander in Wirtschaft, Kultur, Umwelt und Politik, sondern soll darüber hinaus ein gemeinsames regionales Profil formen, das gute Chancen hat, im europäischen Wettbewerb erfolgreich zu agieren.

Dabei ist es von besonderer Bedeutung, die Kontakte der Menschen untereinander und der verschiedensten Organisationen zu vertiefen, um dauerhafte grenzüberschreitende Kooperationen zu schaffen.

Die Region Sønderjylland-Schleswig konstituierte sich am 16. September 1997 im dänischen Aabenraa. Die Region Sønderjylland-Schleswig liegt - mit einigen wenigen Modifikationen - im Gebiet des ehemaligen Herzogtums Schleswig und ist eine Region mit einer jahrhundertealten Tradition im Schnittpunkt deutscher und dänischer Kultur. Hier sind viele Familien deutsch und dänisch. In der Region sind drei Minderheiten zu Hause - die deutsche, die dänische und die friesische Minderheit. Diese drei Minderheiten bereichern die Region mit einer kulturellen Vielfalt und symbolisieren so auch die Eigenart der Grenzregion. 

Neben der Landwirtschaft, dem Tourismus und Restaurants mit Spitzenköchen prägen hochtechnisierte und -spezialisierte Industriebetriebe wie Danfoss, Ecco, Linak, Aluminiumfabriken, Bierhersteller, Speditionsunternehmen und Handwerksbetriebe die Region. In der abwechslungsreichen Landschaft zwischen Nord- und Ostsee gibt es zahlreiche Golfplätze, und man findet hier eines der schönsten Segelreviere Europas. 

Der dänische Teil der Region

Am 01.01.2007 trat in Dänemark eine neue Kommunalreform in Kraft. Die Verwaltungseinheiten wurden neu definiert, und das Gebiet des ehemaligen Sønderjyllands Amt wurde in vier Großkommunen unterteilt (Aabenraa, Sønderborg, Haderslev, Tønder), die im Gebiet der neuen Region Syddanmark liegen. Statt bisher rund 250.000 Einwohner in Sønderjyllands Amt beherbergt die Region Syddanmark rund 1,2 Millionen Menschen und umfasst im wesentlichen die bisherigen Ämter Sønderjylland, Vejle, Ribe und die Insel Fyn.

 

Der deutsche Teil der Region

Der Kreis Nordfriesland mit seiner Insel- und Halligwelt gehört zu einer der beliebtesten touristischen Regionen der Bundesrepublik. Insgesamt hat der Kreis Nordfriesland rund 160.00 Einwohner und eine Gesamtfläche von 2.050 qkm. Der an der Ostsee gelegene Kreis Schleswig-Flensburg mit seinen vier Städten (Schleswig, Kappeln, Glücksburg und Arnis) sowie 132 selbstständige Landgemeinden und 193.000 Einwohnern gehört mit einer Fläche von 2.071 qkm zu einem der größten Kreise in Deutschland.

Die kreisfreie Stadt Flensburg ist Deutschlands nördlichste und Schleswig-Holsteins drittgrößter Stadt mit 85.000 Einwohnern und einer Fläche von 56 qkm. Neben der Bedeutung als maritimes Zentrum an der Ostsee ist die Fördestadt Hochschul- und Universitätsstadt.

Weitere Informationen über die insgesamt acht Partner erhalten Sie auf deren Homepages.

Die Vereinbarung und ihre Voraussetzung

Grenzen werden durch praktische Zusammenarbeit überschritten. Die Vereinbarung zur Bildung der Region Sønderjylland-Schleswig baut auf einer jahrzehntelangen pragmatischen Kooperation zahlreicher Akteure auf deutscher und dänischer Seite zur Lösung einzelner Sachfragen auf. Durch eine vorbildliche Minderheitenpolitik ist das Vertrauen der Nachbarländer zueinander gewachsen. Als gemeinsames grenzüberschreitendes Gesprächsgremium hat vor allem das deutsch-dänische Forum erfolgreiche Integrationsarbeit geleistet. So wuchs das Vertrauen in eine institutionalisierte Zusammenarbeit der Partner.

Festgelegt wurde vor allem,

  • dass die Vereinbarung auf der Grundlage der Gleichberechtigung und der Achtung vor der besonderen kulturellen Eigenart und Selbständigkeit jeder Seite getroffen wird,

  • dass Beschlüsse nur in grundsätzlicher Übereinstimmung gefasst werden können und

  • dass jede Seite die nationale Gesetzgebung in ihrem eigenen Lande beachtet und auf die rechtlichen Verhältnisse auf der anderen Seite Rücksicht nimmt.

Infocenter

Informationen für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Behörden zu Steuer, sozialer Sicherung und Arbeitsmarkt auf: www.pendlerinfo.org

Publikationen

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"Unter Nachbarn" ist das Best-Of aus den vier Partnerzeitungen: Der Nordschleswiger, Flensborg Avis, JydskeVestkysten und den sh:z-Zeitungen.

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